September 1, 2014

Hello September! Hello Fall!

Dear September,

Rhein-Herne-Kanal im September 2013

I love you. I love you for quiet and bright mornings, for warm afternoons and cool nights.
I'll share my blanket with you: I'm on the warm and cozy side below and your fresh breath hovers over it.

I'm looking forward to evenings in shorts and hoodies while I watch the light blue of the sky turn into a pale rose as the last golden beams of summer fall on fluffy clouds until the night embraces me with a mighty navy.

I know that you are going to be a bittersweet month.
I know that you cannot compete with your older brother of 2008. 

Herne, Stadt der Phantasie, September 2013

And still: I love you.


P.S.: The pictures in this post were taken in September 2013 and I posted them on Instagram. I hope there will be lots of warm and sunny days in this month!

August 31, 2014

Ich backs mir im August: Tarte crumble aux prunes

Es gibt Zufälle, die gibt's gar nicht!

Pflaumentarte mit Streuseln

Seit Anfang des Jahres veranstaltet Clara von tastesheriff jeden Monat ein Bake Off unter dem Titel "Ich backs mir". Egal, ob das Motto Zimtschnecken oder Sommerrezepte heißt, die vielen Blogposts mit den tollen Bildern lassen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ein klassisches Pinterest-Problem: So viele leckere Dinge, aber so wenig Zeit, sie nachzubacken!
Jedenfalls bin ich seit ein paar Monaten stille Beobachterin dieser Aktion und wenn es ein neues Motto gibt, denke ich: "Man müsste mal ... man könnte ja gut ..." und das war's!
So wäre es wohl auch im August gelaufen, wenn nicht ein Zufall dazwischen gekommen wäre: Ich lese gerne und viel und bin sporadisch in dem Social Network Was liest du der Mayerschen unterwegs. Neben virtuellen Bücherregalen zum Archivieren (YEAH!) bereits gelesener Bücher und der persönlichen To-Read-Liste gibt es dort Leserunden. Das funktioniert so: Ein neues Buch wird kurz vorgestellt und man kann sich um ein Freiexemplar bewerben. 20 Leser werden ausgelost, bekommen das Buch zugesendet und können/dürfen/sollen darüber diskutieren. Ich schaue ab und an mal in die Liste der akutellen Bücher und bei dem ein oder anderen Thriller oder nicht zu kitschigem Roman lasse ich mich auf die Bewerberliste setzen - bisher allerdings ohne Erfolg. Als ich am letzten Samstag mittags von Besorgungen zurückkam, musste ich über einen dicke Umschlag fluchen, der sich im Briefschlitz verkeilt hatte. Wir hatten doch nix bestellt, oder?! Neugierig wie ich bin, habe ich den an mich adressierten Umschlag schon auf der Treppe aufgerissen und - tada! - ein Freiexemplar von "Tartes & Tartelettes" von Aurélie Bastian! Das passt ja wie die Faust auf's Auge!

"Tartes & Tartelettes" von Aurélie Bastian

Nun hatte ich endlich genug Motivation aufgehäuft, um an der Ich backs mir Aktion teilzunehmen. Und weil mein Opa viele Zwetschgen geerntet hat und meine Mama sie netterweise in praktischen Beuteln mit je 50 Pflaumenhälften eingefroren hat, musste es einfach eine Pflaumentarte werden. Der Franzose sagt dazu Tarte crumble aux prunes - wieder was gelernt!

Tarte crumble aux prunes

Für eine eckige 23 x 23cm Tarteform oder eine runde 26er Form benötigt ihr 250g Mehl, 125g zimmerwarme Butter, 60g Zucker, 1 Ei und etwas Vanillemark. Diese Zutaten verarbeitet ihr zu einem glatten Teig. Fleißiges Kneten führt zum Erfolg und spart das Fitnessstudio! Der Teig wird dünn ausgerollt und vorsichtig in die eingefettete und bemehlte Form gelegt und jetzt wird blind gebacken! Das hört sich kompliziert an, ist aber eine simple Nummer: Bedeckt den Teig mit Backpapier, füllt die Form mit trockenen Erbsen, Linsen oder Bohnen und backt das Konstrukt bei 180°C Ober-Unterhitze für 10 Minuten. Dann runter mit den Hülsenfrüchten und dem Backpapier und weitere 10 Minuten backen. In der Zwischenzeit könnt ihr schon die Streusel vorbereiten: Knetet 100g Mehl, 50g Zucker und 50g Butter zusammen bis der Teig krümmelig ist. Jetzt kommt das Obst ins Spiel: Im Rezpt steht, dass 800g Pflaumen mit Kernen gebraucht werden. Ich habe einen Mama-Beutel, also 50 halbe Pflaumen, verwendet. Das hat mir das Entkernen und Halbieren bzw. Vierteln erspart - juhu! Wie auch immer: Platziert die Pflaumen auf dem Teig und streut die Streusel drüber. Jetzt kommt die Tarte für ca 35 Minuten bei 190°C Umluft in den Backofen.

Nochmal zurück zum Backbuch: Ich war erst skeptisch, weil ich Tartelettes für unnötigen Kram halte. Ich habe eine Tarteform, die ist ganz okayish, warum sollte ich mir noch eine quadratische Form und einige kleinere Förmchen zu legen?! So häufig kann man die Häppchen doch gar nicht zubereiten, dass sich das lohnen würde. Aber Aurélie Bastian hat im hinteren Buchteil eine praktische Umrechentabelle zusammgestellt, sodass man die Zutatenmenge an die eigene Tarteform anpassen kann - spitze! Außerdem mag ich die ausführliche und bebilderte Anleitung für eine perfekte Tarte. Die Rezepte reichen von bodenständig (Apfel- oder Pflaumentarte) bishin zu raffiniert - oder wie ich sagen würde: aufwändiges Backen mit intensiver Zutatenjagd, denn auch wenn ich Esskastanien liebe, werde ich wohl kaum nach kandierten Kastanien und Kastanienmehl suchen. Im Buchhandel hätte ich mir dieses Backbuch trotz der schönen Bilder und vielfältigen Rezepte wohl nicht gekauft, weil ich die meisten Rezepte von Foodblogs oder aus Rezeptportalen nehme. Falls ihr aber einen Hobbybäcker beschenken möchtet, ist das Buch zusammen mit einer Kostprobe sicherlich ein tolles Geschenk.

Ich freue mich schon auf das nächste Ich backs mir Thema! Vielleicht schaffe ich es ja wieder. Ansonsten bleibt mir noch, euch das passende Ich backs mir-Pinterestboard zu empfehlen.

August 14, 2014

Lena, it's L-E-N-A!

Während meiner Zeit in Michigan war ich das ein oder andere mal bei Starbucks (ja, ich geb's zu, aber röst.art liefert leider noch keinen heißen, starken Espresso in die USA) und dachte bereits nach meinem ersten Besuch, dass ich dringenst an der Aussprache meines eigenen Vornamens arbeiten müsste. Der nette Barrista machte nämlich aus dem schönen Namen "Lena" kurzer Hand "Nena" - obwohl ich meinen Namen buchstabiert habe! Alsob ich mit dem Hit der Band PUR nicht schon genug gestraft bin, gibt er mir den Namen dieser ... ach, was weiß ich ... mir jedenfalls nicht sonderlich sympathischen Sängerin.

It's "Lena" not "Nena"

Eine Bekannte, die zur Zeit in New York lebt,und ebenfalls Lena heißt, hat mittlerweile schon so einiges durchgemacht und ihr Leid per Instagram mit mir und der Welt geteilt:

It's "Lena" not "Lina"

It's "Lena" not "Leenc"

It's "Lena" not "Nina"


Auch der Trick, ihren zweiten Vornamen, Kristin, zu verwenden, hatte nur mäßigen Erfolg:

It's "Kristin" not "Christy"

Was die Damen und Herren in grün wohl aus "Franziska" gemacht hätten, habe ich leider nie ausprobiert. Das Experiment wandert allerdings auf meine ToDo-Liste für zukünftige Besuche im nicht-deutschsprachigen Ausland.

Wenn ihr jetzt denkt, dass das Problem ausschließlich bei unseren Namen liegt, die zugegebenermaßen eine harte Nuss für englischsprechende Menschen sind, habt ihr euch getäuscht. Die New Yorkerin (seht ihr ein Muster?!) Jenna Livinigston hat den tumblr starbucks spelling eingerichtet, in dem sie falsch geschriebene Namen bei Starbucks sammelt. Manche Typos sind nachvollziehbar, aber warum wird aus "Bryan" plötzlich "Brain" oder auf dem Becher steht "Angry" statt "Ingrid". Mein Favorit ist "Penelope", ein recht bekannter Vorname im Englischen, schätze ich, aber auf dem Becher steht "Panellipie".

It's "Jenna" not "Jennher"
von starbucks spelling
Das erste Bild auf dem tumblr und wohl ein Becher, den Jenna selber bestellt hat, trägt die Aufschrift "Jennher" - interessant!

Jetzt seid ihr dran:
Ich bin total neugierig, was ihr schon erlebt habt. Schreiben die Starbucks-Mitarbeiter selbst in Deutschland euren Namen falsch? Wenn ihr die merkwürdige Interpretation eures Namens festgehalten hbt, freue ich mich über einen Link zu dem Bild (z.B. bei Instagram).


P.S.: Meine Namensschwester Lena bloggt übrigens unterhaltsam auf masterwahnsinn. Schaut doch mal vorbei!

August 12, 2014

12 von 12 im August

Nachdem auch diese Serie eine lange Sommerpause gemacht hat, ist sie jetzt endlich zurück.

12 von 12 im August 2014

Hier ist mein 12 von 12 im August:

12 von 12 im August 2014

Der Tag beginnt damit, dass sich vor meiner Tür der Boden auftut und ich 12 von 12 fast vergessen hätte. Doppel-Upps! // Ich bin vollkommen umsonst in der Uni gewesen - fail! // Das Gute am vielen ÖPNV fahren: Viel Zeit zum Lesen! // Ich gönn mir ne Espresso Pause bei röst.art. Die neue Röstung ist der Hammer: kräftig, aromatisch und - überraschend - samtig!

12 von 12 im August 2014

Was ich noch sagen wollte: Ich liebe den Kontrast aus edlem Gold & derben Kaffeesäcken! // 45min Krafttraining :) P.S.: Go, Thunder Thighs! // Ein kleines Schwarzes zum klein(er)en Preis, da sag ich nicht Nein, zumal das geplante Outfit für die Hochzeit im September zu groß ist! // Geht immer: Buttermilch!

12 von 12 im August 2014

Wir treffen uns auf ein Eis im neuen Kugelpudel. Leider ist die Sicherung rausgeflogen, deswegen gab es weder Sahne noch Waffel. // Erst der Nachtisch, dann die Burger! Bei Blondie's gibt's die Besten :) // Puh! Maklergebühr und die Miete für August sind überwiesen, jetzt bin ich wohl offiziell arm! // Ich relaxe jetzt auf dem Sofa und überbrücke die Zeit bis zu meinem neuen Serienhighlight: Masters of Sex auf ZDFneo

Weitere Bilder findet ihr beinahe täglich in meinem Instagram-Feed. Ich freue mich, wenn ihr mir folgt und wenn ich so auf eure großartigen Beiträge stoße. 

P.S.: Weitere 12 von 12-Posts sammelt - wie immer - Caro von Draußen nur Kännchen!

August 9, 2014

Saturday Sounds #10 - KRAFTKLUB

KRAFTKLUB - mit Doppel-K, is klar! - kann man nicht mehr als Neuentdeckung verkaufen, aber da sie wegen des neuen Albums, das Anfang September veröffentlicht wird, in diesem Sommer aus dem Winterschlaf erwacht sind, möchte ich sie als Wiederentdeckung, die nie wirklich weg war, feiern.

Die fünf Chemnitzer tauchten im Frühjahr 2012 auf meinem Radar auf und ich kann mich noch erinnern, wie ich in meinem Auslandssemester zu ihrem Debutalbum Mit K Kilometer um Kilometer gejoggt bin und auf einem Spaziergang Wieder Winter hörte und dachte: "Klar, der nächste Sommer wird auf keinen Fall so wie der letzte war!"

KRAFTKLUB Konzert in Dortmund, November 2012

Im November 2012 war ich mit meinen Geschwistern auf dem Kraftklub-Konzert in Dortmund und, was soll ich sagen, sie haben das Album übertroffen: unbekannte Lieder, Hits vom Album und Coversongs - alles was mein Live-Herz will. Am Ende regnete es rot-weißes Konfetti. Davon hab ich immer noch zwei, drei Schnipsel.



Jetzt meldet sich die Band zurück und kündigt für den 12. September ihr zweites Album In Schwarz an. Ich hoffe sehr, dass es wieder eine gute Mischung aus Voll-auf-die-12, unkitschigen Liebesliedern und Sprachwitz gibt. Sehr sympatisch war der Post, den KRAFTKLUB gestern auf ihrer Facebookseite veröffentlichten:



Die Single Unsere Fans muss also niemand als lausigen Konzertmitschnitt hören, sonder gibt es schon jetzt auf vimeo - nice!

Mein Lieblingslied ist übrigens Zu jung. Ich mag den Sound und den Text, in dem sich Eins-zu-Eins-Übersetzungen englischsprachiger Rock-Klassiker finden. Außerdem ist das Video wirklich gelungen, finde ich.
BONUS: Der Beat gibt für mich ein erstklassiges Joggingtempo vor und deswegen ist der Song seit 2012 Dauergast auf meinen Lauf-Playlists.


Ich freue mich schon auf das neue Album und höre bis dahin zum x-ten Mal Mit K!

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