[Serienparade] All you need is love

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4 Comments
Die Serien-Blogparade bei Frau Margarete

All you need is love, love is all you need!
Klar lieben wir Serien, begleiten die Charaktere viele Staffeln lang und erleben ihre Höhen und Tiefen - auch in Liebesdingen. Und genau darum geht's im vierten Teil von Frau Margaretes Serien-Blogparade:

All you need is love
Welche sind deine liebsten Liebespärchen im Film? Welche Liebesgeschichte findest du besonders romantisch? Oder auch: In welchen Seriencharakter bist du (heimlich?) verliebt? Vielleicht aber auch: Welche Serienpärchen nerven dich besonders? Braucht eine gute Serie auch eine tolle Liebesgeschichte oder meidest du Romantik eher?

Welche sind deine liebsten Liebespärchen im Film?

Wenn ich über die Serien nachdenke, die ich gerne und viel schaue, sind die gar nicht so liebeslastig: Dr House, Sherlock, Breaking Bad, Ripper Street,... Die größte Ausnahem ist The Big Bang Theory, denn da hat sich aus der Nerd-WG ein ständiges triple bis quadruple date entwickelt.
Gehe ich die Pärchen durch, die in den Serien vorkommen, gefallen mir besonders die, in denen beide Partner starke Persönlichkeiten sind: House und Cuddy, Leonard und Penny, Mary und Watson.

Wie im echten Leben: "Hinter jeder starken Frau steht ein fleißiger Mann!" - Sie kennen das!

In welchen Seriencharakter bist du (heimlich?) verliebt?

Heimlich? Tz! Es ist wohl ein offenes Geheimnis, dass ich - wie so viele Frauen - für Benedict Cumberbatch als Sherlock Holmes in der BBC-Serie Sherlock schwärme. Wenn es das Wort handsome nicht schon gäbe, müsste es für ihn erfunden werden! Er macht übrigens auch als Christopher Tietjens in Parade's End eine gute Figur.

Welche Serienpärchen nerven dich besonders?

Spontan fällt mir kein Serienpärchen ein, das mich nervt. Wenn ich aber kreativ werde und mir ein Serienpärchen ausdenke, das mich nerven würde, fallen mir die gleichen Eigenschaften ein, die mich auch an echten Pärchen nerven: Leute, die ihre Probleme nicht geregelt kriegen und mit ihren Streiterein dauernd Thema sind. Reißt euch mal zusammen oder lasst es bleiben, aber die Welt und euer Freundeskreis dreht sich nicht nur um euch. Und die Serie sollte sich auch nicht nur um euch drehen.
Einen Vorteil haben die nervigen Serienpärchen natürlich: Ich kann einfach abschalten oder vorspulen!

Braucht eine gute Serie auch eine tolle Liebesgeschichte?

In vielen Hollywood-Filmen stört es mich, wenn wie aus dem Nichts eine Liebesgeschichte zwischen den Hauptfiguren gesponnen wird. Er ist das hässliche Entlein, das erst vom schönen Schwan in den Schatten gestellt wird, dann aber doch das Herz der Angebeteten erorbern kann. Haben wir alle schon tausendmal gesehen, aber das muss doch nicht in einem Action-Film sein, oder? Wenn ich das will, schau ich mir eine romantic comedy an. Will ich aber nicht, also guck ich solche Filme höchstens aus Mitleid. #sorrynotsorry.
In Serien liegt die Sache für mich anders: Im Gegensatz zum Film ist viel mehr Zeit für die Entwicklung von Beziehungen und Konflikten zwischen den Figuren. Familienbande, Konkurrenz auf der Arbeit und eben auch glückliche und scheiternde Liebesbeziehungen fügen interessante Ebenen und Handlungsstränge ein und geben der Serie - in meinen Augen - mehr 'Volumen'.
Stell dir mal vor, The Big Bang Theory wäre ein Popcorn-Kino-Film geworden. Penny und Leonard hätten sich in etwa 100 Minuten beschnuppern, verlieben, küssen, streiten, wieder zusammenraufen, im Bett landen, ver- und entloben und wieder verlieben müssen. Ein Ding der Unmöglichkeit!
Ganz klar: Eine gute Serie braucht für mich eine tolle, also in erster Linie realistische, Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen. 

Wenn du wissen willst, was andere Blogger zu dem Thema - und zu den drei vorherigen Fragen - zu sagen haben: Für diese Zwecke gibt es eine übersichtliche Übersicht der Serienparade.

Und jetzt bist du dran:
Wie steht es bei dir mit Liebe in Serien? Mach doch auch mit bei Frau Margaretes Blogparade oder hinterlass mir einen Kommentar. Ich freu mich!


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Kommentare:

  1. Deinem Post stimme ich in weiten Teilen zu. Besonders bei dem Punkt, dass Liebesgeschichten in Filmen oft erzwungen und unpassend wirken, in Serien dafür aber mehr Zeit ist, um die Geschichte zu entwickeln und das ganze glaubwürdiger wird. Da fiebert man ja als Zuschauer auch eher mit, ob sie sich nun kriegen oder nicht oder wie es dann weitergeht.

    Bei TBBT bin ich mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob ich Penny und Leonard noch mag. Langsam gehts mir ein bisschen auf die Nerven, aber das wirkt jetzt nicht sooo schwer. Als Pärchen finde ich da Bernadette und Howard fast interessanter, weil sie zusammen sind und bleiben und über das typische Hin&Her hinaus sind. Aber die Serie bleibt eh der Knaller, deswegen ist das, zumindest im Moment noch, meckern auf hohem Niveau ;)

    Und, ohja, BENEDICT CUMBERBATCH *_* (Ich mag aber seine "Beziehungen" zu Frauen bei Sherlock, sei es Molly oder Irene Adler, auch wenn es keine richtigen Beziehungen sind, es macht ihn liebenswerter und/oder interessanter)

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    1. Oh, ich freu mich grad tierisch, dass du dir so viel Zeit für einen sooo langen Kommentar genommen hast. Danke :)

      Du hast recht: Bernadette und Howard sind ziemlich cool und haben eine spannende Beziehung: SIE hält ihm regelmäßig vor, dass sie mindestens genauso erfolgreich ist wie er, aber gleichzeitig bemuttert sie ihn extrem. Beim Bemuttern fühle ich mich bisweilen ertappt ;-)

      Ich wünsche dir ein tolles Wochenende!

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  2. Zum Thema Liebesgeschichten im bewegten Bild hätte man es nicht passender ausdrücken können!

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